Potsdam Hauptbahnhof  : Potsdam-Hauptbahnhof : Stand: 10.12.2008

 

 

 
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lay.potsdam 2008 - 2009

Wenn nicht anders angegeben , sind alle verwendeten Fotos vom Autor dieses Webs.

Blick von der Nuthe nach Westen auf das Gelände des jetzigen Hauptbahnhofes Potsdam      (Lithografie von 1838; Rechte abgelaufen Public Domain)

22.09.1838 wird die Bahnstrecke Berlin - Potsdam - Magdeburg eingeweiht. Der Bahnhof in Potsdam entstand im Winkel zwischen Nuthe und Havel; nahe der "Langen Brücke" - dem Eingangstor zur Innenstadt.

Bahnhof Potsdam um 1903     (Urheberrechte nicht bekannt)

 

1848 wurde die Bahnlinie bis Magdeburg verlängert.

1928 wurde der Bahnhof Potsdam an das Berliner "S-Bahn"-Netz angeschlossen.

Ca. 1929 erfolgte dann für die S-Bahn der elektrische Betrieb.

14.04.1945 Der Bahnhof wurde bei einem Angriff anglo-amerikanischer Bomber stark zerstört.

 

Bahnhof Potsdam um 1932 ?  (Bildautor unbekannt)

 

Das Empfangsgebäude im Jahr 1960. Hier fuhren nur noch Züge bis Potsdam-Griebnitzsee (2 Stationen)

 

In der Nachkriegszeit wurde ein neues Empfangsgebäude gebaut.

1969 Eine Linie der Potsdamer Strassenbahn fuhr den Potsdamer Stadtbahnhof an. Im Hintergrund die "Lange Brücke"

1969 Diese Endhaltestelle hatte keine Wendeschleife. Die Schaffner und der Triebwagenführer mussten die Anhänger oft selbst schieben (ältere Typen) und dann von Hand ankoppeln.
 
 

Von 1953 bis 1958 fuhren so genannte "Durchläufer" der Berliner S-Bahn von den Randbezirken Berlins durch Berlin. Sie waren für Funktionäre von der SED und der Regierung eingesetzt. Ebenso für Mitarbeiter von Staatsbetrieben, die sich schriftlich verpflichten mussten die westlichen Stadtteile Berlins nicht mehr zu betreten. In der Begründung hiess es, das westliche Agentenorganisationen gezielt diese Personen anspricht um sie zur Spionage zu gewinnen.

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Der Bau des "Aussenring" (ein Schienenring rund um Berlin) übernahm nach Fertigstellung diese Aufgabe. Leider war dieser Aussenring nicht so zu nutzen, dass der Reisende an einem Bahnhof einstieg und dann non-stop rund um Berlin fahren konnte. Die Linien waren fast nur dazu eingerichtet die Berlin-Pendler zu transportieren. Zugausfälle, ungeschützte Bahnsteige und stundenlanges Warten waren normal. Ausserdem war die Zugfolge nur 1-stündig lt. Fahrplan.

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Mit dem Bau der "Berliner Mauer" war Berlin (Ost), per Schiene, nur noch mit dem "Aussenring" zu erreichen.

Der Bahnhof "Potsdam-West" (Pirschheide) wurde Potsdams Hauptbahnhof. Aber diese Funktion hatte er nie inne, da hier keine fast nie Fernzüge hielten. Diese hielten entweder am Bahnhof Michendorf (bei Potsdam) oder fuhren bis "Berlin-Ostbahnhof" durch. Von Berlin war also wieder eine Fahrzeit von 1,5 Sunden notwändig um nach Potsdam zurückzugelangen, trotzdem der Fernzug gerde nahe an Potsdam vorbeifuhr. Für "Interzonenzüge" gab es in Potsdam auch keinen Halt.

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Die Wiedervereinigung Deutschlands brachte Potsdam die Berliner S-Bahn zurück. Sie ist nun wieder die wichtigste Verbindung für die Berlin-Pendler und Potsdam-Besucher.

Foto: 2003   Dieses Modell ist im neu erbauten Potsdamer Bahnhof - nun Potsdam-Hauptbahnhof - ausgestellt.

Foto: 2003

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Seit Mai 2006 hält wieder kein ICE in Potsdam. Aussteigen in Berlin-Spandau oder Berlin-Lehrterbahnhof (Berlin-Hauptbahnhof) und dann wieder mit der S-Bahn zurück nach Potsdam.
 

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