
Historie
22.09.1838 wird die Bahnstrecke Berlin - Potsdam - Magdeburg
eingeweiht. Der Bahnhof in Potsdam entstand im Winkel zwischen Nuthe und
Havel; nahe der "Langen Brücke" - dem Eingangstor zur Innenstadt.
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| Bahnhof Potsdam um 1903
(Urheberrechte nicht bekannt) |
1848 wurde die Bahnlinie bis Magdeburg verlängert.
1928 wurde der Bahnhof Potsdam an das Berliner "S-Bahn"-Netz
angeschlossen.
Ca. 1929 erfolgte dann für die S-Bahn der elektrische Betrieb.
14.04.1945 Der Bahnhof wurde bei einem Angriff anglo-amerikanischer
Bomber stark zerstört.
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| Bahnhof Potsdam um 1932 ?
(Bildautor unbekannt) |
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| Das Empfangsgebäude im Jahr 1960. Hier
fuhren nur noch Züge bis Potsdam-Griebnitzsee (2 Stationen) |
In der Nachkriegszeit wurde ein neues Empfangsgebäude gebaut.
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| 1969 Eine Linie der Potsdamer Strassenbahn
fuhr den Potsdamer Stadtbahnhof an. Im Hintergrund die "Lange
Brücke" |
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| 1969 Diese Endhaltestelle hatte keine
Wendeschleife. Die Schaffner und der Triebwagenführer mussten
die Anhänger oft selbst schieben (ältere Typen) und dann von
Hand ankoppeln. |
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Von 1953 bis 1958 fuhren so genannte "Durchläufer" der Berliner
S-Bahn von den Randbezirken Berlins durch Berlin. Sie waren für
Funktionäre von der SED und der Regierung eingesetzt. Ebenso für
Mitarbeiter von Staatsbetrieben, die sich schriftlich verpflichten
mussten die westlichen Stadtteile Berlins nicht mehr zu betreten. In der
Begründung hiess es, das westliche Agentenorganisationen gezielt diese
Personen anspricht um sie zur Spionage zu gewinnen.
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Der Bau des "Aussenring" (ein Schienenring rund um Berlin)
übernahm nach Fertigstellung diese Aufgabe. Leider war dieser Aussenring
nicht so zu nutzen, dass der Reisende an einem Bahnhof einstieg und dann
non-stop rund um Berlin fahren konnte. Die Linien waren fast nur dazu
eingerichtet die Berlin-Pendler zu transportieren. Zugausfälle,
ungeschützte Bahnsteige und stundenlanges Warten waren normal. Ausserdem
war die Zugfolge nur 1-stündig lt. Fahrplan.
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Mit dem Bau der "Berliner Mauer" war Berlin (Ost), per Schiene, nur
noch mit dem "Aussenring" zu erreichen.
Der Bahnhof "Potsdam-West" (Pirschheide) wurde Potsdams Hauptbahnhof.
Aber diese Funktion hatte er nie inne, da hier keine fast nie Fernzüge
hielten. Diese hielten entweder am Bahnhof Michendorf (bei Potsdam) oder
fuhren bis "Berlin-Ostbahnhof" durch. Von Berlin war also wieder eine
Fahrzeit von 1,5 Sunden notwändig um nach Potsdam zurückzugelangen,
trotzdem der Fernzug gerde nahe an Potsdam vorbeifuhr. Für
"Interzonenzüge" gab es in Potsdam auch keinen Halt.
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Die Wiedervereinigung Deutschlands brachte Potsdam die Berliner
S-Bahn zurück. Sie ist nun wieder die wichtigste Verbindung für die
Berlin-Pendler und Potsdam-Besucher.
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| Foto: 2003 Dieses Modell ist
im neu erbauten Potsdamer Bahnhof - nun Potsdam-Hauptbahnhof -
ausgestellt. |
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| Foto: 2003 |
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Seit Mai 2006 hält wieder kein ICE in Potsdam. Aussteigen in
Berlin-Spandau oder Berlin-Lehrterbahnhof (Berlin-Hauptbahnhof) und dann
wieder mit der S-Bahn zurück nach Potsdam.